Verein zur Förderung von Arbeit, Forschung und Bildung e.V.
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Verkehrslärm

Der fließende KFZ-Verkehr emittiert Geräusche, die als Lärm empfunden werden. Vom TüV Hessen wurde eine Richtlinie für das Erstellen von Verkehrslärmkatastern für Nebenstraßennetze entwickelt. Dafür werden Angaben über die Straßenbreiten, ihren Belag und deren Zustände sowie die umliegende Bebauung und die Anzahl der durchfahrenden KFZ in eine Datenbank eingegeben.


Der Berliner Senat hat umfassende Werte über die Belastung an Hauptstraßen, doch findet eine flächendeckende Untersuchung der Situation in den Nebenstraßen nicht statt. Hier ergeben sich Aufgabenfelder für Beschäftigungsmaßnahmen.

Der AFB führt seit mehreren Jahren Verkehrszählungen in verschiedenen Berliner Bezirken durch. Die Ergebnisse werden den betroffenen Umweltämtern und Senatsverwaltungen überlassen. Wir teilen Ihnen gerne mit, für welche Bezirke bereits Geräuschkataster existieren. Bei Interesse an unseren Daten, wenden Sie sich bitte an das jeweilige Umweltamt.



Fahrradwege

Die Kräfte erstellen flächendeckende Radwegeverzeichnisse für Berliner Bezirke. Die Ergebnisse berücksichtigen schwerpunktmäßig die Fahrradwege und enthalten Karten auf denen die Straßen je nach der vorhandenen Situation, ihrer Art und ihren Zuständen farbig markiert sind.

Eventuelle Gefahrenpunkte für bestimmte Zielgruppen (Kinder, Senioren, Behinderte, Radfahrer ...) werden notiert. Die Kataster werden bei bezirklichen Überlegungen, bzw. Planungen zur Schulwegesicherung und Verkehrsvermeidung berücksichtigt.



Spielen und Wohnen

Der AFB entwickelt mit dem Umweltamt des Berliner Bezirks Tempelhof-Schöneberg eine Methodik zur Ermittlung der Nutzungszeiträume von Bolzplätzen für Ballspiele. Das Motiv für diese Untersuchung besteht aus einem Konflikt, der sich aus der Schaffung von Ballspielplätzen als Angebot für Jugendliche und dem Bestreben nach Vermeidung von Ruhestörungen in Wohngebieten ergibt. Das Nebeneinander aus Bolzplätzen und Wohnhäusern führt in Einzelfällen zu Beschwerden seitens der Anwohner, die auf nicht nachvollziehbare Behauptungen über Nutzungszeiten sowie der quantitativen und qualitativen Lärmbelästigung basieren. Daher ist der Bezirk an realistischen Daten interessiert, um sachgemäß reagieren zu können.

Das Projekt erprobt den Einsatz von Tonaufnahmetechnik und automatischen Auswertprogrammen unter Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Einschränkungen. Parallel dokumentieren Teams vor Ort die Zeiten und Arten der Nutzung.