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Periskop 2004 / 01
Dorit Gade
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Editorial



Eigentlich sollte sich diese Ausgabe ausschließlich mit dem Thema "Private Arbeitsvermittlung" befassen, denn schließlich konnte man, nach Aufhebung des Vermittlungsmonopols durch das ehemalige Arbeitsamt, auf einige Jahre Erfahrung zurückblicken.

Zum Zeitpunkt der Themenwahl war die Situation auf dem Arbeitsmarkt von einer Stimmung der Lähmung, Ungewißheit und Pessimismus geprägt, kündigten sich doch dunkle Zeiten mit der Umsetzung von Hartz IV an. Als im September ganz überraschend der Startschuß für die "Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigungen" (MAE) gegeben wurde und bis Ende des Jahres allein in Berlin ca. 7.000 solcher Arbeitsgelegenheiten umgesetzt werden sollten, war dies Grund genug, auch auf dieses aktuelle, so brisante Thema einzugehen. Dazu wurden sehr vielfältige Ansichten diskutiert.

Wir haben zu Hartz IV mit Herrn Michelmichel von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen ein Interview geführt, um genauso, wie von Herrn Dr. Aster, Geschäftsführer von der Servicegesellschaft gsub zu erfahren, welche Aufgabenschwerpunkte sie in Zukunft im Arbeitsmarkt sehen. Mit Herrn Menninger, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin, haben wir uns über die Möglichkeiten von Schaffung neuer Arbeitsplätze im Rahmen der Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigungen im sozialen Bereich unterhalten. Während sich Herr Dr. Hage kritisch mit der Einschätzung vom Hartz IV Gesetz auseinandersetzt, geht Herr Jäntgen von der DEKRA Akademie detaillierter auf die Grundlage der Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung ein.

Einen ganz anderen Ansatz zu den gegenwärtigen Problemen gibt Frau Dr. Böhm in ihrem Beitrag.

Zum Thema "Private Arbeitsvermittlung" haben Frau Houben vom BDA sowie Frau Hoffmann vom BVP ihre Erfahrungen und perspektivischen Ausblicke dargestellt. Herr Gade liefert in seinem Artikel Eindrücke aus der praktischen Tätigkeit in der Arbeitsvermittlung.

Abschließend noch eine allgemeine Bemerkung. Der Periskop benutzt nach wie vor die alte Rechtschreibregelung. Unsere Autoren haben sich zum Teil für die neue Schreibweise entschieden, so daß wir deshalb unsere Artikel in keiner einheitlichen Weise abdrucken.

 

Für die Redaktion

Dorit Gade