Verein zur Förderung von Arbeit, Forschung und Bildung e.V.
AFB e.V.

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Periskop 1999 / 02
Sylvia Moede
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In eigener Sache:
Kooperationspartner des AFB

Sylvia Moede

Der AFB legt großen Wert darauf, Kooperationsbeziehungen zu Partnern aus der Wirtschaft und aus öffentlichen Einrichtungen aufzubauen und aktiv zu pflegen, um einen größtmöglichen Praxisbezug für die Arbeit aller Projekte zu gewährleisten.
Der AFB kooperiert mit Partnern in den verschiedenen Branchen, entsprechend dem breitgefächerten Inhalt seiner Arbeit. Die Kooperationspartner sind Träger, Firmen, Einrichtungen und Institutionen aus den Bereichen Soziales, Kultur, Wirtschaft, Bildung, Jugend und Verwaltung.
An dieser Stelle gehe ich nicht auf die besondere Kooperation mit unseren Zuwendungsgebern ein, da diese von anderer Bedeutung und Gestalt ist und kontinuierlich unseren täglichen Arbeitsablauf bestimmt.
Eine sehr grundlegende Zusammenarbeit unterhält der AFB mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit, vor allem hinsichtlich des gemeinsamen Modellprojektes zur Erstellung eines Qualitätshandbuches für Beschäftigungsträger.
Der Bereich Soziales arbeitet mit vielen Trägern und traditionellen Institutionen zusammen, u.a. mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband.
Eine enge und kontinuierliche Kooperation in Zusammenhang mit den Mobilitätshilfeprojekten findet innerhalb der Koordinierungsstelle des VdK — Sozialverbandes statt.
Da eine große Anzahl unserer Klientel schwerbehindert ist und wir für diese Zielgruppe verstärkte Vermifflungsbemühungen vorantreiben, sind wir aktive Teilnehmer bei den regelmäßigen Akquisiteurs - Treffen, die vom Institut für Sozialarbeit und Berufspädagogik (ISB) veranstaltet werden.
Alle “Scribo“ - Projekte arbeiten im Rahmen eines Auftragnehmer- und Auftraggeberverhältnisses mit den verschiedensten Trägem und Projekten aus dem öffentlich geförderten Bereich zusammen. Die Auftragsarbeit im Rahmen einer miteinander abgeschlossenen Dienstleistungsvereinbarung erstreckt sich vor allem auf Dienstleistungen im Schreibbereich und in der Lohnbuchhaltung. Somit ist in der Arbeit dieser Projekte ein sehr enger Praxisbezug hergestellt. Die Mitarbeiter/innen sammeln konkrete Arbeitserfahrungen, die inhaltlich denen des ersten Arbeitsmarktes angepaßt sind.
Für die Teilnehmer/innen in den Projekten “Ajudar“ und “Sozialkontakt“ ist die enge Zusammenarbeit hinsichtlich der Klientel - Vermittlung oder Hospitationen mit Sozialstationen, Senioren- und Behinderteneinrichtungen und den Sozial- bzw. Jugendämtern der jeweiligen Bezirke ein entscheidender Faktor, der die Authentizität der Arbeit gewährleistet.

Bereich Kultur

In diesem Bereich arbeitet der AFB bereits seit dem Beginn seiner Vereinsarbeit mit verschiedenen Museen und Archiven zusammen. Für das

Zentralarchiv der Museen (Stiftung Preußischer Kulturbesitz) unterstützt der Verein die Archivierung und Digitalisierung des vorhandenen Fotobestandes. In nächster Zeit wird das Erfassen von handschriftlichen Vorlagen zur Erstellung einer digitalen Datenbank ebenfalls eine Rolle spielen.
Mit dem Archiv für Kunst und Geschichte kooperiert der AFB hinsichtlich derAufarbeitung von Nachlässen diverser Fotografen. Konkret werden von seiten des Vereins Unterstützungsleistungen bei dem Reinigen von Fotoalben, bei dem Duplizieren schadhafter Originalnegative und vereinzelt bei der Vorbereitung von Ausstellungen gegeben.

Seit inzwischen mehr als einem Jahr pflegen wir eine enge Zusammenarbeit mit der Mahn- und Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Ravensbrück.
In Ravensbrück gibt es einen erheblichen Bestand an Texten und Fotografien, die von bedeutendem historischen Wert sind. Diese sind bislang nicht digital erfaßt worden. In Zusammenarbeit mit dem AFB eV. wurde mit dieser umfangreichen Aufgabe begonnen. Nach gut einem Jahr kann festgestellt werden, daß bereits ein wesentlicher Teil an Fotos und Texten in EDV-gestützte Datenbanken übernommen werden konnte.
Für die Mitarbeiter/innen waren die Arbeiten emotional sehr bewegend, da die zu erfassenden Fotos, Texte und Listen aufwühlende Zeugnisse der in dem KZ begangenen Verbrechen waren.

Mit der Chronik Pankow arbeiten die Projekte des AFB seit mehreren Jahren eng zusammen, vor allem bei der Digitalisierung von Fotobeständen und bei der Erfassung historisch relevanter Texte.

Mit dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung wurde vereinbart, bei der Erschließung eines Archivs behilflich zu sein.

Seit inzwischen 2 Jahren unterstützen die Projekte “Archiv“ das Studienarchiv des Instituts für Umweltgeschichte und Regionalentwicklung e.V. bei der Erschließung ihres Text- und Bildbestandes.

Mit dem Kulturamt Schöneberg gab es in der Vergangenheit verschiedene gemeinsame Aktionen. In gegenseitiger Kooperation wurde vom AFB u. a. ein Ausstellungszyklus dokumentiert.

Bereich Forschung / Umwelt

Die Projekte “Umweltakustik“ sind in verschiedenen Berliner Bezirken angesiedelt. Die Arbeit dieser Projekte stützt sich stark auf eine enge Kooperation mit dem jeweiligen Umweltamt. Die Ergebnisse der Projektarbeit werden den Umweltämtern dann zur Verfügung gestellt.

Bereich ldA (Integration durch Arbeit)

In der vorherigen Ausgabe ist dieses Programm näher vorgestellt worden.
Im Rahmen des Programmes ldA werden vom AFB e.V. derzeit ca. 228 Sozialhilfeempfänger und Langzeitarbeitslose, vorrangig Jugendliche, wieder in das Berufsleben integriert. Dabei erfolgt die Integration durch eine Mischung aus Qualifizierung und Beschäftigung und wird in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Einsatzstellen außerhalb des AFB durchgeführt. Nach den Rahmenbedingungen des IdA- Programmes dürfen die Beschäftigungsfelder nur bei gemeinnützigen Einrichtungen oder im öffentlichen Dienst angesiedelt sein.

Wie auch im Artikel der vorigen Ausgabe ausgeführt, sind an der Umsetzung des Projektes die verschiedensten Partner beteiligt. Das stellt hohe Anforderungen an Art und Form der umfangreichen Zusammenarbeit.

Die Kooperationspartner, bezogen auf die Einsatzstellen der Projektteilnehmer/innen für die jeweiligen Bereiche bzw. Beschäftigungsfelder sind:

Bereich: Stadtgrün:
Bezirksamt Neukölln von Berlin - Abteilung Bau- Wohnungswesen und Umweltschutz
LuV Naturschutz, Straßen und Grünflächen,
Grünflächenunterhaltung, Wirtschaftshof, Friedhöfe, Friedhofsverwaltung
Bereich: Hausmeister, Lehrerhelfer, Bürohelfer, Küchenhilfen:
Bezirksamt Neukölln von Berlin - Abteilung Bildung und Kultur
staatliche Schulen, Kulturamt, Volkshochschule, Musikschule, Gemeinschaftshaus, Bibliotheksamt

Bereich: pädagogische Hilfskraft, Hausmeister, Küchenhilfen:
Bezirksamt Neukälln von Berlin - Abteilung Jugend und Sport
Jugendclubs, Jugendfreizeitbereiche, staatliche Kindertagesstätten

Bereich: Stadtreinigung:
Berliner Stadtreinigungsbetriebe
(Betriebshof R5 - Nobelstr./ Rollbergstr., Betriebshof R2 - Lengeder Str.)

Bereich: Bürokräfte:
Humboldt-Universität zu Berlin (Philosophische Fakultät, Juristische Fakultät)
BBK Berufsverband Bildender Künstler Berlin (Kulturwerk)
Humanistischer Verband Deutschlands - Landesverband Berlin
Finanzamt Neukölln-Süd
Kinder Musik-Theater eV.

Bereich: Kitahilfe
Eltern-Initiativ- Kitas und andere Kindertagesstätten

Bei der Teilnehmer-Auswahl und den jeweiligen Bewilligungen arbeitet der AFB eng mit dem Bezirksamt Neukölln von Berlin - Abteilung Gesundheit und Sozialwesen zusammen.
Die Vorauswahl der Projektteilnehmer/innen erfolgt über die Beschäftigungsagentur Neukölln, BBS eV..

Eine begleitende Unterstützung des IdA-Projektes, vor allem hinsichtlich einer abgestimmten, einheitlichen Fortbildung für die Integrationsberater erfolgt über “kontinuum“ - Gesellschaft für Organisationsentwicklung u. Personalberatung e.V..

Eine Zusammenarbeit zum Controlling ist mit der Unternehmensberatung Hauser, Furch und Partner entstanden.

Zu allen Kooperationspartnern wird ein intensiver und regelmäßiger Kontakt gepflegt, angefangen beim täglichen Austausch der Anwesenheiten bzw. Fehlzeiten der IdA-Teilnehmer/innen, über konkrete Absprachen zur Anpassung spezieller Fortbildungen an die Erfordemisse der Praxisstelle oder regelmäßige Besuche der Einsatzstellen.

Dem AFB ist es ein wichtiges Anliegen die unterschiedlichen Kooperationsbeziehungen, die der Verein von Beginn an aufgebaut hat, kontinuierlich zu pflegen und entsprechend neuer Arbeitsfelder sinnvoll zu erweitern.