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Periskop 1998 / 02
Dorit Gade
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Editorial

 

Mit dieser Ausgabe wenden wir uns zum ersten Mal nicht einem zentralen Thema zu, sondern haben diverse Artikel zusammen getragen, in deren Mittelpunkt die Notwendigkeit zu mehr Flexibilität, bezogen auf die unterschiedlichsten Bereiche, steht.

Im Artikel von Herrn Dr. Aster, Geschäftsführer der Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH (gsub), und Frau Wunsch, Projektleiterin Adapt Personaltransfer (gsub), werden interessante alternative Modelle zur Minderung von Arbeitslosigkeit, die durch das SGB III gefördert werden, aufgezeigt. Die Erfahrungen der Praxis belegen, daß heute von einem Arbeitnehmer sehr hohe Flexibilität und Mobilität erwartet wird. Der Personenkreis zwischen 45 und 60 Jahren sollte damit rechnen, daß er sich beruflich noch einmal ganz neu orientieren muß. Dies fällt ganz besonders den Berlinern schwer, viele weigern sich z.B. für eine Arbeit vom Westteil in den Ostteil zu gehen.

Der Beitrag zu Sozial-Sponsoring von Dr. Reinhard Lang, Arbeitsstelle Fundraising des Paritätischen Wohlfahrtverbandes Berlin, zeigt für soziale Unternehmen eine überlegenswerte Methode auf, um an zusätzliche Geldern zu gelangen. Sponsoring muß als strategisches Marketinginstrument verstanden werden das gezielt eingesetzt wird. Sponsoring bedeutet nicht, daß anstelle von gekürzten öffentlichen Zuwendungen ein Unternehmen einspringt. Sponsoring beruht auf Gegenseitigkeit und muß geschickt vorbereitet werden. Hierfür ist Flexibilität und Kreativität gefordert. Für soziale Unternehmen kann dies eine sehr interessante und anspruchsvolle Aufgabe sein.

Michael Dücker, ein Westler der in den Osten zog, stellt einige sehr provokative und stark durch die tägliche Arbeit als Geschäftsführer der Trias GmbH in Zella- Mehlis geprägten Behauptungen auf. Er bedauert zutiefst die fehlende Flexibilität auf breiter Ebene, die seiner Meinung nach dafür verantwortlich ist, daß Arbeitsplätze wegfallen. Fehlende Weitsicht und unklare Aufgabenstellung, vor allem von staatlichen Stellen, erschweren die Schaffung von Arbeit.

In eigener Sache wird dieses Mal der Bereich Soziales am Verein zur Förderung von Arbeit, Forschung und Bildung vorgestellt, deren Projekte sehr positive Ergebnisse verzeichnen können.


Für die Redaktion D. Gade.